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3. Symphoniekonzert

Symphonische Bilder.

26.01.2023, Congress Innsbruck, Saal Tirol, 20 Uhr

© Emanuel Kaser & Magdalena Rainer

Ermäßigte Karten beim Kassa und Aboservice im Haus der Musik Innsbruck und unter club.tt.com erhältlich. Einmalig gültig auf den regulären Kartenpreis für bis zu zwei Karten pro TT-Club-Mitglied bei Vorweisen der aktuellen TT-Club-Karte. Begrenztes Kartenkontingent.

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Der Mode seiner Zeit folgend, unternahm auch Max Reger 1913 „ein[en] Ausflug in die Programmmusik”, wie er seine Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin bezeichnete. Als Inspiration dienten ihm vier Gemälde des Schweizer Malers Arnold Böcklin, die sich großer Beliebtheit erfreuten und sich in vielen Bürgerstuben als Nachdrucke finden ließen. Die Titel der Tondichtungen – Der geigende Eremit, Im Spiel der Wellen, Die Toteninsel und Bacchanal – lassen die Musik dazu beinahe erahnen. Letztere zeigt die Phasen des „Sturm und Trank“ auf, wie Reger sie selbst bezeichnete. Durch prägnante Rhythmen, harmonische Wendungen und eine raffinierte Instrumentation wird der Rausch des Dionysos zum aufregenden Hörerlebnis.

Auch Bruckner mag beim Komponieren seiner 7. Symphonie das eine oder andere Bild im Kopf gehabt haben. Zum einen soll er die Eindrücke der verheerenden Brandkatastrophe des Wiener Ringtheaters im Dezember 1881 verarbeitet haben, die der Komponist aus nächster Nähe mitansehen musste. Zum anderen soll sich neben dem Ringtheaterbrand, bei dem damals über 400 Menschen starben, auch die Nachricht von Richard Wagners Tod am 13. Februar 1883 direkt auf die Symphonie ausgewirkt haben. Bruckner fügte am Schluss des Adagios kurzerhand einen Klagegesang ein und verwendete hier zum Andenken an sein „unerreichbares Ideal“ – wie er Wagner selbst nannte – erstmals die sogenannten Wagner-Tuben. Am Pult steht TLT-Chefdirigent Lukas Beikircher.

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