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Wort & Musik: Auf und davon

Lieder und Literatur aus dem Exil mit Liedern von Erich Korngold, Walter Arlen, Alexander von Zemlinsky und anderen. Texte von Viktor Klemperer, Walter Benjamin & Gershom Scholem.

28.10.2022, Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal 20 Uhr

© Gerhard Berger

Ermäßigte Karten beim Kassa und Aboservice im Haus der Musik Innsbruck und unter club.tt.com erhältlich. Einmalig gültig auf den regulären Kartenpreis für bis zu zwei Karten pro TT-Club-Mitglied bei Vorweisen der aktuellen TT-Club-Karte. Begrenztes Kartenkontingent.

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Um „verlorene Lieder“ geht es dem Bassisten Johannes Maria Wimmer, um Lieder von Komponisten, die lange Zeit vergessen waren. „In der dunklen Epoche Österreichs der 1930er und 1940er Jahre wurden unzählige Künstlerinnen und Künstler vertrieben, die ein kulturelles Vakuum hinterlassen haben“, schreibt der Sänger. Manche, wie Erich Wolfgang Korngold, sind mittlerweile wieder einem breiteren Publikum bekannt, viele aber stehen nach wie vor mehr oder weniger im Schatten der Musikgeschichte. Manche dieser Komponist*innen wurden ja nach 1945 gleich wieder vergessen, weil ihre Musik nicht der Doktrin der seriellen Moderne entsprach. Dieser vielgestaltige und vielfarbige „Liederblumenstrauß“ mit Stücken von Walter Arlen bis Alexander Zemlinsky soll an sie erinnern. Als damalige Zeugen der zunehmenden Verrohung von Sprache und Sitten kommen Autoren wie Viktor Klemperer, Walter Benjamin und Gershom Scholem zu Wort.

Musik und Texte sind „ein Beitrag zur aktiven Erinnerungskultur – heute, wo nur noch wenige Zeitzeugen am Leben sind und Parallelen zu den 1930ern spürbar deutlicher werden.“

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