Auf Beethovens dramatische Coriolan-Ouvertüre folgt eines von Mozarts großen Klavierkonzerten, jenes in c-Moll KV 491, das 14. der 17 Gattungsbeiträge, die Mozart zwischen 1781 und 1791 in Wien meist für den Eigengebrauch komponierte, darunter eines der erstaunlichsten und am weitesten in die Zukunft weisenden.
Die Besetzung des Orchesters mit Klarinetten, Trompeten und Pauken ist die größte, die Mozart jemals für ein Instrumentalkonzert verwendet hat. Beethoven liebte das Stück, spielte es oft und ließ sich davon zu seinen symphonischen Konzerten inspirieren.
Nach der Pause ist zunächst Beethoven mit einer Violinromanze zu erleben, ehe Joseph Haydns sogenannte Oxford-Sinfonie, 1789 für Paris entstanden und später als klingende Dissertation für die Ehrendoktorwürde in Oxford verwendet, einen weiteren Höhepunkt setzt. „Die Kunst der Kontraste“ könnte das Werk heißen; Kontraste freilich, die mit hellwacher Souveränität in ein vollendetes Ganzes gefügt sind.
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