Ein rauschender Abend im Grandhotel, ein Feuerwerk aus Musik und Gefühl: Mit „Ball im Savoy“ schafft Paul Abraham 1932 eine der brillantesten Revueoperetten seiner Zeit. Schillernd, frech und rhythmisch-elektrisierend erzählt das Werk die Geschichte des reichen Adligen Aristide und seiner frisch angetrauten Madeleine, die in einen Strudel aus Missverständnissen, Eifersucht und amourösen Verwicklungen geraten. Maskenspiele, falsche Identitäten und gekränkte Eitelkeiten katalysieren die Geschehnisse, bis sich zeigt, dass Liebe und Vertrauen auch in der Moderne eine zweite Chance verdienen.
Der aus Ungarn stammende Komponist verbindet die Eleganz der klassischen Operette mit dem pulsierenden Klang der Moderne: Charleston, Foxtrott, kosmopolitische Klangfarben und sinfonischer Glanz verschmelzen zu einer Musik, die bis heute mitreißt. Für die Neubefragung des Meisterwerks kommt der Regisseur und fünfmalige Preisträger des begehrten BR-Operettenfroschs Christian von Götz erstmals an das Tiroler Landestheater.
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