Der sinfonische Saisonausklang des TSOI führt von der Deutschen Romantik über die Wiener Klassik bis zur russischen Ballettmusik des 20. Jahrhunderts. Eröffnet wird der Konzertabend mit der Ouvertüre zu Carl Maria von Webers „Oberon“, seinem letzten Bühnenwerk. Die Ouvertüre greift zentrale Leitmotive der Oper auf und verbindet romantische Klangfarben mit dramatischer Wirkung.
Noch einmal steht Beethoven im Jubiläumsjahr 2027 im Fokus. Sein Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur op. 58 gilt als besonders innovativ und spiegelt den Übergang von klassischer Tradition zu romantischer Ausdrucksweite wider. Elisabeth Leonskaja, international renommierte Beethoven-Interpretin, bringt das Werk im Saal Tirol zum Klingen.
Mit Ausschnitten aus Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“ präsentiert sich das TSOI beim letzten Symphoniekonzert der Saison noch einmal in großer Besetzung. Die Musik zählt zu den bedeutendsten Ballettkompositionen des 20. Jahrhunderts und verbindet lyrische Innigkeit, dramatische Zuspitzung und orchestrale Farbenpracht.
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